Wissenschaftlichkeit und Wirkweise der Homöopathie

Wirkweise der Homöopathie

Aus verschiedenen neuzeitlichen Wissenschaftszweigen wie der Quantenphysik, der Biologie, der Informatik und der Chaos-Theorie versuchte man verschiedene Erklärungsmodelle für die Wirksamkeit der Homöopathie zu erbringen. Die Beweise dafür werden immer wieder heftig diskutiert. Stein des Anstosses stellen ja immer die hohen Verdünnungen der homöopathischen Arzneien dar. Aus der Physik wissen wir, dass ab einer Verdünnung von C12 bzw. D23 kein Molekül (kleinster Baustein einer Substanz) der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist. Und wir Homöopathen geben viel höhere Potenzen, dieser "Nichtse" wie C200, oder eine C1000 oft mit erstaunlichem Erfolg.

Vermutlich findet eine Art von Informationsübermittlung statt, auf dem "Datenträger Gobuli". Als Erklärungsmodell möchte ich Ihnen ein Beispiel anführen: Nehmen wir zwei völlig identische CDs. Die eine ist mit klassischer Musik, die andere mit einem Kriminal-Hörspiel gebrannt. Beide CDs sind äusserlich nicht unterscheidbar. Auch der Chemiker wird bei seiner Analyse keinen Unterschied feststellen. Spielen wir jedoch die CDs mit einem Player ab, so können wir ihnen ihren verschiedenen Informationsgehalt entlocken. Die Information der beiden CDs wirkt sich sehr unterschiedlich auf unseren Körper aus: während das Kriminal-Hörspiel uns in Spannung versetzt, wird uns die Musik entspannen und unsere Seele erfreuen. Auf analoge Weise sind die homöopathischen Heilinformationen auf dem Globuli "imprägniert".

Die exakte Wirkungsweise der Vollnarkose z.B. ist auch bis heute ebenfalls nicht vollständig geklärt und trotzdem wird sie täglich angewendet und wirkt. Ebensowenig ist die Wirkungsweise d es Aspirins nicht eindeutig geklärt, obwohl sein Grundstoff seit dem Altertum als Heilmittel verwendet wird. Wie ich Ihnen oben schon anführen durfte, fiel der Apfel ja schon vom Baum, bevor Newton das Gesetz von der Schwerkraft fand.

Daran erkennt ihr den gelehrten Mann: "Was ihr nicht tastet, liegt euch meilenfern, was ihr nicht seht, das fehlt euch ganz und gar, was ihr nicht rechnet, meint ihr sei nicht wahr, was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, was ihr nicht münzt, das glaubt ihr gelte nicht."
(J.W.Goethe "Faust")

Auffallenderweise ist allen ausgesprochenen Gegnern der Homöopathie, die sie auch in neuester Zeit in ihren Untersuchungen als völlig unwirksam getestet haben, zwei Dinge gemein: Zum einen haben sie sich nie eingehend mit den Gesetzmäßigkeiten dieser Methode vorurteilsfrei auseinandergesetzt, zum anderen versuchen sie die Wirksamkeit, oder auch Unwirksamkeit der Homöopathie mit ihren Verfahren (Placebokontrollierte Doppelblindstudien) und Maßstäben zu messen. Das käme aber der Messung des elektrischen Stroms mit einem Meterstab gleich, um zu beweisen, dass das Holz des Meterstabs trotz Elektrisierung keine Wurzeln schlägt und Blüten treibt.

"Denn so schließt er messerscharf, dass nicht sein kann was nicht sein darf"
(Christian Morgenstern)

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